Panorama Trail

Panorama Trail 8 Tage / 7 Nächte – 

Der Panorama Trail hält was der Name verspricht. Auf der sechstägigen Route geniessen wir fantastische Aussichten in alle Himmelsrichtungen. Der höchste Pass liegt auf 3‘040müM. Unterschied zum Gipfeltrail ist Tag fünf des Programms, welcher nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell interessant ist.

Programm:

1.Tag

Ankunft der Gäste, briefing der Tour und Vorbereiten des Gepäcks. Abendessen und Übernachtung im Gästezimmer.

2.Tag

Nach der Nacht in einem unserer Gästezimmer und dem Frühstück, werden die Reiter mit ihrem Pferd bekanntgemacht und wir bepacken das Maultier mit dem Gepäck. Bevor wir starten, führen wir die Teilnehmer – auch geübte Reiter – kurz in die chilenische Reitweise ein. Sind die Satteltaschen gepackt, die Gurte nachgezogen und Arme eingecremt, sind wir startklar. Treffpunkt ist ca. 10.00 Uhr

Wir reiten vorbei an einer fast 200 Jahre alten Kirche, der Stolz von Seron. Leider hat das Gotteshaus schon bessere Zeiten gesehen, bis zur Renovierung nutzen Papageie das Haus als Nistplatz. Von der Strasse weg reiten wir in die Berge hoch, um einen schönen Ausblick zu geniessen. Beeindruckend sind die verschiedenen Farben der Hänge. Wegen der vielen Mineralien im Boden erstrahlen sie von violett über Grün, bis zu Rot und Gelb. Weiter talaufwärts überqueren wir den Fluss Rio Hurtado und gelangen in das gleichnamige Dorf, wo wir unser Nachtlager aufbauen.

 3.Tag

Nachdem wir gefrühstückt und das Maultier beladen haben, reiten wir weiter talaufwärts, vorbei am Friedhof und Richtung El Chañar. Nachdem wir durch das Dorf geritten sind, verlassen wir die Zivilisation und reiten immer höher in die Berge. Mal ist es steil, mal steinig und je weiter hoch wir kommen, desto dünner wird die Luft. Unser Nachtlager schlagen wir auf auf ca. 2‘800müM in völliger Einsamkeit und Stille auf. Die Pferde haben genug Wasser und frisches Gras. Wir übernachten in unseren Zelten bei einer verlassenen Majada und geniessen die Ruhe und den Frieden der wunderschönen Natur.

4.Tag

Heute erwartet uns ein langer Tag. Nachdem wir den 3‘040müM hohen Pass Los Azules bestiegen und die faszinierende Aussicht genossen haben, geht es an den langen Abstieg. Durch sandiges Gelände führt uns der Pfad bergab bis wir die Strasse zwischen Hurtado und Vicuña überqueren. Auch wenn wir schon müde sind, das Ziel haben wir noch nicht erreicht. Nach einer Mittagspause sind wir gestärkt und brechen erneut auf. Nun wieder bergauf, Richtung Cerro Negro. Am Fusse des Observatoriums Gemini übernachten wir bei einem befreundeten Ziegenhirten und geniessen dessen Gastfreundschaft.

5.Tag

Damit wir und die Pferde sich etwas erholen können, ist für heute nur ein Halbtagesritt geplant. Dies bedeutet aber nicht, dass er landschaftlich weniger bietet als die anderen Tage. Wir sehen diverse Observatorien, Tololo, El Pangue und Gemini, von Weitem und kommen an uralten Petroglyfen von vergangenen Kulturen vorbei. Übernachten tun wir eine weitere Nacht in der Majada, so darf sich heute unser Maultier erholen und ohne Gepäck mitlaufen.

 6.Tag

Heute reiten wir auf den Cerro Pachón, vorbei am Observatorium Gemini. Gemini bedeutet Zwilling. Während das Observatorium auf dem Cerro Pachón zur Beobachtung des Südhimmels dient, steht sein Zwilling in Hawaii auf der Nordhalbkugel. Gemini ist eines der diversen provesionellen Observtorien, welche sich im Rio Hurtado-Tal befinden. Leider ist der Zutritt für Privatpersonen nicht möglich. Wer aber ein Observatorium besuchen möchte, kann sich bei uns melden. Wir folgen der Bergkette bis wir schliesslich wieder zu einem Ziegenhirten gelangen, wo wir übernachten. Mit etwas Glück gibt es frischen Ziegenkäse.

Option: Je nach Wetter und Mondphase bieten wir nach Wunsch einen kurzen Nachtritt an.

7.Tag

Frühaufsteher dürfen gerne beim Melken zuschauen und vielleicht auch mal selber Hand anlegen. Nach dem Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg zurück nach Seron. Wer bergauf reitet, muss auch wieder einmal runter. Auf der ganzen Strecke geniessen wir die tolle Aussicht auf unser Tal und die Pferde stellen ihre Trittsicherheit einmal mehr unter Beweis. Zu Hause angekommen, erhalten die Pferde ihre wohlverdiente Pause und wir geniessen nach den Nächten draussen den Komfort der Gästezimmer.

8.Tag

Verabschiedung und individuelle Weiter- bzw. Rückreise