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MIT PFERD UND MAULTIER DURCH CHILE REITEN

 

 Reiten Abenteuer Chile Rio Hurtado

 

Tag und Nacht mit seinem Pferd verbringen, durch Wälder und Berge reiten und einfach die Natur geniessen. Welchem Pferdenarr und Naturfreund schlägt das Herz nicht höher bei diesen Gedanken. So erging es auch mir, als ich nach Chile gekommen bin um als Reittourenguide auf einer Hacienda zu arbeiten und mir mein erstes eigenes Pferd gekauft habe. Die Reittouren haben mir immer Spass gemacht, besonders die längeren, wo wir draussen übernachten mussten, über dem Feuer kochen und Wasser aus dem Fluss trinken. So lernte ich die Gegend rund um die Hacienda sehr gut kennen, jeder Berg, jedes Haus ist mir vertraut.

Irgendwann kommt aber die Zeit, wo man das Bekannte hinter sich lassen muss, um Neues zu entdecken und mehr Erfahrungen zu sammeln. So kam ich auf die Idee, den Süden Chiles zu erkunden und zwar auf dem Pferderücken.

Obwohl meine Idee bei manchen Leuten als „Locura“ (Verrücktheit) angesehen wurde, machte ich mich, einmal den Entscheid gefasst, sofort an die Planung. Wo will ich durch reiten, wie lange werde ich unterwegs sein, wen nehme ich mit, wie sieht es finanziell aus, was brauche ich für Ausrüstung, hält ein Pferd das aus, das sind alles Fragen, die mir ständig durch den Kopf gingen. So habe ich viel geplant und fast genauso viel wieder verworfen. Ein ganzes Jahr wollte ich erst unterwegs sein, von Coyhaique, im Süden Chiles Richtung Norden. Wenn alles gut läuft bis nach La Serena. Natürlich wollte ich mich nicht alleine auf dieses Abenteuer einlassen, es können kritische Situationen auftreten, wo man auf Hilfe angewiesen ist und ausserdem ist mir auch wichtig, schöne und weniger schöne Erlebnisse mit jemandem Teilen zu können.

So konnte ich schliesslich meinen Freund davon überzeugen, mich drei Monate zu begleiten, später schloss sich auch noch eine Freundin an. Auch die Route haben wir angepasst, um die Pferde nicht so weit in den Süden transportieren zu müssen. So wollen wir nun in der Nähe von Curico, etwas südlich von Santiago de Chile starten und drei Monate Richtung Süden reiten. Ein Ziel haben wir nicht, wir kommen so weit, wie es die Pferde zulassen. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Am 3. Dezember  2012 bringt ein Lastwagen unsere Pferde zum Startpunkt. Nach zwei-drei Tagen zum erholen vom Transport, geht es dann los!

UNSERE PFERDE

Begleitet haben uns unsere drei Criollo-Pferde aus dem Rio Hurtado-Tal, sowie ein Maultier das unser Gepäck trägt.

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TAGEBUCH

Am 1.12.12 begann eins unserer grössten Abenteuer. Am 15.2.13 kamen wir nach fast 1000km und vielen tollen Erlebnissen am Ziel an.

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